Projekttage "Berufsorientierung" der Martin-Luther-King-Gesamtschule

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Alle Schüler der Jahrgangsstufe 9 der Martin-Luther-King-Gesamtschule haben sich während der Projekttage mit dem Thema Berufsorientierung beschäftigt. In Zusammenarbeit mit der Schule ist es gelungen, Schüler zunächst über die Möglichkeiten der dualen Ausbildung zu informieren. Aus erster Hand berichteten die Ausbildungsbotschafter der IHK - junge Azubis, die zurzeit im zweiten Lehrjahr sind - und die Ausbildungsberater der IHK und der Handwerkskammer. Hier konnten die Gesamtschüler die zwei Arbeitsbereiche der Azubis kennenlernen und viele Frage stellen. Überrascht waren die Schüler über die Vielfalt der Möglichkeiten und der Chancen, die eine duale Ausbildung bietet.

Mit diesen, eher theoretischen, Informationen schwärmten über 130 Schüler am nächsten Tag in Lehrerbegleitung aus, um an ganz verschiedenen Orten nicht nur Einblick in die Arbeitswelt zu gewinnen, sondern sie auch praktisch auszuprobieren.

 

IMG 9369redRadio Neandertal öffnete seine Pforten und so hatten die Schüler die Gelegenheit hautnah zu erfahren wie eine Radiosendung entsteht, wer sich hinter den Stimmen verbirgt, die sie alltäglich aus dem Radio begleiten, und welche Technik für die Produktion genutzt wird. Im Mittelpunkt stand das Berufsbild des Redakteurs - einer der wenigen Berufe, zu dem nicht eine duale Ausbildung, sondern freie Mitarbeit und Volontariat führen. Learning by doing in allen Abteilungen!

 

IMG 9357redAnders ist es in der Hotelerie. Ein Mitarbeiter des Maritim am Flughafen zeigte Schülern das Haus vom Keller bis zum Dachboden und stellte ihnen eine ganze Reihe Ausbildungsberufe und Arbeitsfelder vor. Die Ausbildung in der Hotelerie ermöglicht weltweiten Einsatz und ist das Sprungbrett zu beachtlichen Karrieren - auch ohne Studium.

 

In der Gemeinschaftslehrwerkstatt der Industrie in Velbert sollten Schüler mit dortigen Auszubildenden IMG 9374redeine Schaltanlage für eine Klingelanlage bauen. Wie wird aus einem Metallstift eine Schachfigur? Erst wird geplant und dann arbeitet die Maschine. An großen computergesteuerten Maschinen erlebten die Schüler, dass Präzision und Voraussicht gefordert sind und Arbeit in der Industrie nicht zwingend "schmutzig macht".

 

IMG 9378redBei Klartext bedruckten die Schüler mit viel Begeisterung T-Shirts und lernten dabei die vielen Arbeitsschritte von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt.

 

Weitere Einsichten bekamen Schüler im Sprinterwerk von Daimler, auf dem Sackerhof, im Landmaschinenhandel, Claus & Mathes GmbH, in der Firma Creativ Messebau und im Krefelder Zoo.

 

Vielen Dank sagen wir allen Betrieben und Mitarbeitern, die sich für den jungen Nachwuchs Zeit genommen haben!

 

Wir danken insbesondere auch der Margarete-Tünkers-Stiftung, die die Fahrtkosten für die Schüler an die verschiedenen Betriebsstätten übernommen hat.

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